Cloud-Dienstleister Owncube vorgestellt

Gesamt
Bewertung 8/10
Speicher/Preis
Bewertung 9.5/10
Features
Bewertung 6.5/10
Sicherheit
Bewertung 7/10

Günstig, bekannt und unterschiedliche Tarife zur Auswahl

Screenshot - Owncube Cloud-DienstleisterSeit 2012 bietet OwnCube als Cloud-Dienstleister Online Speicher mit zahlreichen Funktionen an. Dabei setzt man auf die Owncloud, unterstützt seit 2015 aber auch die Nextcloud. Als Massen-Anbieter gibt es auf der einen Seite große Auswahl-Möglichkeiten, auf der anderen Seite trägt dies beispielsweise auch schon auf der Website nicht gerade zu einem individuellen Cloud-Feeling bei.

An über 32 Serverstandorten können Sie sich für eine der beiden Software-Lösungen entscheiden. Eines schon vorab hinsichtlich der Vielfalt und Wahlmöglichkeiten der Angebote ist OwnCube kaum zu übertreffen. Im Folgenden kann ich die Paketauswahl daher nur anreißen.

Stand aller Angebote ist 08.09.2017.

Im FREE-Tarif erhalten Sie kostenlosen Nextcloud-Zugriff und 5 GB Speicherplatz. Ein guter Einstiegspunkt, damit Sie sich selbst von dem Anbieter überzeugen können.

In den Single-Tarifen erhalten Sie einfachen Zugriffen auf eine Cloud-Installation mit einem Benutzer. Es handelt sich also um keine eigene Cloud, sondern Sie haben zwar einen abgegrenzten Bereich, teilen sich Ihre Cloud-Instanz jedoch mit anderen Nutzern und haben nur wenige Apps zur Verfügung. Für nur 3 € im Monat (36 € jährlich) sind bereits 100 GB Speicher drin, für unlimited Speicher zahlen Sie monatlich 40 € (400 € jährlich).

Die bessere Wahl ist in der Regel eine eigene Installation der Cloud-Software mit den Admin-Paketen. Für 5 € im Monat (60 € jährlich) erhalten Sie 100 GB Speicher. 500 GB Speicher für Ihre Dateien erhalten sie gegen einen monatlichen Betrag in Höhe von 20 € pro Monat (200 € jährlich). Satte 5 TB Speicher bekommen Sie für 110 € monatlich (1 110 € im Jahr). Darüber hinaus können Sie individuelle Angebote anfragen, für noch mehr Speicher. Enthalten ist der Zugriff auf zahlreiche Apps, wobei Sie unter anderem auch Ihren Cloud-Speicher verschlüsseln können und so vor dem Zugriff durch den Anbieter schützen können.

Für erweiterte Anforderungen gibt es außerdem die Möglichkeit, einen virtuellen Server mit installierter Owncloud oder Nextcloud zu mieten. Dabei kosten beispielsweise 100 GB monatlich 9 € und 1 TB Speicher gibt es bereits für monatlich 25 €. Sie erhalten Root-Zugriff, das bedeutet auf der einen Seite vollen Zugriff auf das System, auf der anderen Seite aber auch Verantwortung für Server-Verwaltung Updates, sodass sich das Angebot vor allem an Erfahrene richtet. Reine FTP-Server sind ebenfalls als sog. Storage Boxen zu günstigen Konditionen erhältlich, bieten aber weniger Funktionen, da keine Cloud-Software installiert ist.

Im Überblick gibt es hier die Vorteile von OwnCube:

  1. Riesige Auswahl an Paketen und Serverstandorten
    OwnCube bietet den Kunden die viele Auswahl, angefangen bei der Software über den Serverstandort und die Wahl, ob ein eigener Benutzer ausreicht oder es eine eigene Cloud-Installation sein soll.
     
  2. Viel Speicher für wenig Geld
    Der Anbieter ist gegenüber anderen Anbietern vergleichsweise günstig und bietet beispielsweise im Single-Tarif sogar ein Paket mit unbegrenztem Speicherplatz. Testen können Sie das Angebot im kostenlosen Account mit 5 GB Speicherplatz.
     
  3. Individuelle Konfiguration
    In den Admin- und Cloud-Storage-Boxen können Sie selber umfangreiche Einstellungen vornehmen und die Konfiguration so anpassen, dass Sie auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.
     
  4. Gute Performance
    Auf den ersten Blick scheint OwnCube eine gute Performance aufzuweisen. Im Testpaket ließen sich beispielsweise auch Videos über die Cloud mit ordentlicher Geschwindigkeit streamen.
     
  5. Support/SLA-Angebote
    OwnCube ist einer der großen Anbieter im Markt für Online-Cloud-Speicher - das kann ein Vorteil, kann aber auch ein Nachteil sein. Im Support kann die Branchengröße punkten: Auf Wunsch können Sie sog. SLA (Service Level Agreements) für einen monatlichen Betrag abschließen und erhalten damit einen priorisierten Support.

Wer spezialisierte, kleinere und lokale Anbieter fördern möchten, die einen besonderen Fokus auf Sicherheit legen, kann sich hier andere Cloud-Dienste anschauen.

OwnCube nutzen

Rufen Sie die Website von OwnCube auf. Dort können Sie unter den oben vorgestellten Paketen wählen. Im Regelfall sollten Sie mit einem Admin-Paket gut bedient sein und können sich so beispielsweise eine Cloud für die eigene Familie mit mehreren Benutzern einrichten.

Im Bestellvorgang haben Sie außerdem die Wahl zwischen Nextcloud (im Zweifel empfohlen) und Owncloud und können sich für einen Server-Standort entscheiden. Besondere Performance verspricht OwnCube am deutschen Serverstandort, sodass Sie sich im Regelfall für diesen Standort entscheiden sollten.

Nach Abschluss der Bestellung haben Sie Zugriff auf Ihre eigene Cloud mit OwnCube.

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